VRM Wochenblätter

Kultur auf der Frankensteinhöhe 

Wieder ein Festival auf der legendären Burg mit Rock, Pop, Comedy, Film und Poetry Slam

von Redaktion

Auf der Burg wird es wieder kulturell. Foto: Guido Schiek

Nachdem das Frankenstein Kulturfestival 2020 und 2021 wegen Corona ausfallen musste, gibt es vom 15. Juni bis 21. August wieder ein Stelldichein namhafter internationaler und regionaler Künstler in der so beeindruckenden wie legendären Höhenburg. Und das in jeweils drei Tagesblöcken der drei Sommermonate.

Der Auftakt am 15. Juni mit der Comedienne Woody Feldmann ist seit Wochen ausverkauft. Noch Karten gibt es für den Hamburger Singer-Songwriter Stoppok, der am Donnerstag, 16. Juni, mit feinem Humor über die Widrigkeiten des Alltags singt und kritischer Betrachter seiner Umwelt ist. Stilistisch bietet Stoppok eine Mischung aus Folk, Rock, Rhythm ’n‘ Blues und Country. Sein „Aus dem Beton“ gehört zu den besten deutschen Songs ever. Die hochmelodiösen Songs der Classic-Rock-Legende „Electric Light Orchestra“ erklingen am Freitag, 17. Juni, im Burghof. Phil Bates, Sänger und Gitarrist des „Electric Light Orchestra Part II“ und direkter Nachfolger von Mastermind Jeff Lynne, lässt Lynns große ELO-Songs (Mr Blue Sky, Don‘t Bring Me Down, Confusion, Livin‘ Thing oder Telephone Line) elektrisierend leuchten.

Am Samstag, 18. Juni, gehört die Burg Frankenstein dem Popchor Vocalive“ mit Adresse Griesheim, in dem Sängerinnen und Sänger aus der gesamten Region den Chorgesang frischwärts Richtung Pop, Rock, Jazz jubeln. Mitreißend, unvergesslich, ein Gesangskleinod der Region, mit stimmstarken Solistinnen und Solisten. Aus New York kommen die Vokalartisten von „Naturally 7“, die als „Mouth-Orchestra“ weltweit bekannt sind und nur mit ihren Stimmen die Klänge einer Band erzeugen: vom Sound des Schlagzeugs, über Bass, Gitarre, Mundharmonika bis hin zur Posaune. Zum Bestaunen am Sonntag, 19. Juni. Der Juli-Block beginnt am Dienstag, 19. Juli, mit den Comedians „Kunz & Brosius“. Peter Kunz und Luca Brosius waren schon einzeln zum Schießen und feuern ihre Pointen jetzt doppelläufig ab. Bei ihrem konsequenten Scheitern in allen Lebenslagen nehmen sie sich gegenseitig schlagfertig aufs Korn. „Hartmann“ hat der Sänger und Gitarrist Oliver Hartmann seine Band genannt, die – nomen est omen – zum härtesten zählt, was die deutsche Hardrock-Szene zu bieten hat. Hart zu nehmen am Mittwoch, 20. Juli.

Mit High-Energy-Folk-Rock und einem Best-Of-Programm aus 30 Jahren kommt am Donnerstag, 21. Juli, die europaweit bekannte Band „Fiddlers Green“ zum Festival. Atmosphärischer Dark- Rock ist Spezialität der Band „Mono Inc.“, die mit entsprechender Lightshow und Bühnennebel am Freitag, 22. Juli, u.a, Stücke ihres neuen Albums „The Book Of Fire“ vorstellt. Indie-Rock mit dynamischen Punk-Anleihen lässt am Samstag, 23. Juli, die deutsche Band „Jupiter Jones“ auf der Burghofbühne hören. Ein Hören-Sehen-Staunen-Spektakel bietet die Pink-Floyd-Tribute- Band „Echoes“ am Sonntag, 24. Juli, die sich mit ganzheitlicher Bühnenshow durch das Oeuvre der britischen Prog-Rock- Instanz von „Ummagumma“ bis „The Wall“ und darüber hinaus spielt. Eine weitere Rockinstanz von der Insel – die Glam-Rock-Band „The Sweet“ – eröffnet leibhaftig den Augustblock am Mittwoch, 17. August. Die Heroen der Siebziger spielen einige ihrer weltweit vierunddreißig (!) Nummer-Eins-Hits, Songs wie „Ballroom Blitz“, „Teenage Rampage“, „Blockbuster!“, „Fox On The Run“ oder ihren späten Supersong „Love Is Like Oxygen“. Komponiert vom Gitarristen und Silbermattenträger Andy Scott, dem einzig verbliebenen (und einzig noch lebenden) Urmitglied der Band.

Am Donnerstag, 18. August, folgt die hippie-eske Folkband „Monsters of Liedermaching“. Für die Monsters of Mitsinging gastiert das Team Siebert mit einem Rudelsingen am Samstag, 20. August, im Burghof. Tags zuvor, Freitag, 19. August, gibt es einen Best-of Poetry Slam. Schon aufs Helloween Spektakel im Herbst weist der Vampir-Stummfilm „Nosferatu“, live vertont von „Trioglyzerin“ am Sonntag, 21. August.

Wegen begrenzter Parkplätze vor der Burg gibt es einen Hol- und Bringservice hoch zur Burg ab Industriegebiet Nieder-Ramstadt, An der Papiermühle sowie ab Wartehalle Eberstadt. Dazu die Hinweisschilder „Event P+R“ beachten (Details: www.frankenstein- kulturfestival.de). Für die wenigen Parkplätze vor der Burg werden im Vvk und online Parkscheine verkauft (5 Euro). Karten für das Festival gibt es in allen bekannten Vorverkaufsstellen und hier

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