VRM Wochenblätter

Schon mal ein bisschen vorglühen

Die letzten Herbstmärkte des Jahres in Herborn und Weilmünster sind dem Heiligen Martin gewidmet

von Redaktion

Nochmal abrocken. Foto: Jehavo/AdobeStock

Foto:Stadt Herborn Maik Rehorn

In vier Wochen ist es soweit: In den mittelhessischen Metropolen Wetzlar, Limburg, Marburg und Gießen öffnen die Weihnachtsmärkte. Wer es nicht abwarten kann, hat aber schon am nächsten Wochenende Gelegenheit, sich einen großen Schluck aus dem Glühweintopf, eine Bratwurst vom Grill und ein Tütchen gebrannte Mandeln zu genehmigen. In Herborn und Weilmünster finden die letzten beiden Herbstmärkte der Saison statt.

Wie fast alle großen Jahrmärkte sind auch sie einem Heiligen gewidmet. In diesem Fall dem Heiligen Martin von Tours. Eben der, dem gefühlt alle 3,2 Millionen Kindergartenkinder in Deutschland mit der Laterne hinterherlaufen. Das passiert um dessen Gedenktag am 11. November herum. Der Herborner Martinimarkt beginnt bereits eine Woche vorher am Freitag, dem 4. November. Auf dem Festplatz im Walkmühlenweg geht es vier Tage lang mächtig rund und hoch hinaus.

Ob jung oder alt, ängstlich oder mutig: Der Vergnügungspark bietet für nahezu jede Größe und jeden Geschmack das passende Fahrgeschäft. 
Der eigentliche Markt mit seinen vielen Ständen zieht sich quer durch die Innenstadt und ist nur am Sonntag (6. November) von 12 bis 18 Uhr und am Montag (7. November) von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Das Besondere am breit gefächerten Warenangebot: Hier gibt es so einiges zu kaufen, was man noch nie oder schon lange nicht mehr gesehen hat. Ein Schwerpunkt liegt auf Haushaltswaren und Winterklamotten.  

Viel Lokalkolorit auch in den Pfannen und Töpfen 

Ein weiterer Grund, den Herborner Martinimarkt nicht links liegen zu lassen, ist das kulinarische Angebot. Serviert werden nicht nur die marktüblichen Standard-Speisen, sondern auch einheimische Spezialitäten. Für Authentizität in den Pfannen und Töpfen sorgen die Vereine.  
Der Martinimarkt im Marktflecken Weilmünster ist wie immer kurz und bündig. Obwohl er an nur einem einzigen Sonntag – diesmal der 6. November – über die Bühne geht, erfreut er sich weit über die Grenzen der Region hinaus großer Beliebtheit.  

Los geht´s um 11 Uhr mit dem Fassbieranstich im Bürgerhaus. Auch hier im Weiltal laden zahlreiche Stände und Buden zum Bummeln und Verweilen ein. Eine gute Gelegenheit also, schon mal nach Weihnachtsgeschenken Ausschau zu halten – zumal auch die Geschäfte im Ort verkaufsoffen sind. Für Schnäppchenjäger ist in der Möttauer Straße ein Flohmarkt aufgebaut. Im Bürgerhaus präsentieren örtliche Firmen ihre Dienstleistungen und Produkte. Außerdem zeigen Hobbykünstler ihre Werke. Fortuna greift bei der Rubbel-Los-Aktion des Wirtschaftsrings ins Marktgeschehen ein.  

Übrigens: Wer es eilig hat mit „O du Fröhliche“, darf schon mal „Siegen, Unteres Schloss“ ins Navi programmieren. Hier startet direkt nach dem Totensonntag, am Montag, dem 21. November, der wohl erste Weihnachtsmarkt entlang der A45.

Diesen Artikel können Sie auch in unserer E-Paperausgabe Lahn-Dill zum Wochenende lesen.

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