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Pelzig: Der wunde Punkt

Kabarett mit Frank-Markus Barwasser am 24. Februar in Rüsselsheim

von Redaktion

Vorhang auf für die Theatertage

Frank-Markus Barwasser alias Erwin Pelzig Foto: Dita Vollmond

Gewitzt, schlagkräftig und sich gekonnt scharfsinnig den brisanten Themen der Republik widmend: Der mit sämtlichen Preisen ausgezeichnete Kabarettist und Journalist Frank-Markus Barwasser ist wieder auf Tour und am Freitag, 24. Februar, 20 Uhr (Einlass 19 Uhr), als Erwin Pelzig im Theater Rüsselsheim zu erleben. Mit Cord-Hut, kariertem Hemd und Herrenhandtasche legt der gebürtige Franke in seinem neuen Programm „Pelzig: Der wunde Punkt“ seinen Finger in genau eben diesen.

Gekränkter Homo sapiens

Der Mensch ist weder die Krone der Schöpfung noch ist die Erde der Mittelpunkt des Universums und der Homo sapiens ist im Grunde auch nur ein triebgesteuerter Affe, der nichts im Griff hat. Der Psychoanalytiker Sigmund Freud hielt diese bitteren Erkenntnisse für die drei großen Kränkungen der Menschheit.

Seit Freud haben wir alle noch ein paar Kränkungen mehr erfahren, und nun hat uns auch noch ein Virus gnadenlos bloßgestellt und unsere Schwachpunkte entlarvt. Viele wunde Punkte sind das und mit weiteren Kränkungen ist zu rechnen. Künstliche Superintelligenz könnte den Homo sapiens vom Sockel stoßen und uns alle zu relativen Idioten machen. Aber immerhin erwartet die Menschheit dann eine schöne Aufgabe: einen neuen und vielleicht viel besseren Grund zu finden, der es rechtfertigt, dass die Spezies Mensch die Welt mit seiner Anwesenheit belästigt. Diesen Fragen geht Frank-Markus Barwasser in seinem neuen Kabarettprogramm „Pelzig: Der wunde Punkt“ nach und schickt wiederum sein Alter Ego, den unerschütterlichen Erwin Pelzig, in bewährter Begleitung von Hartmut und Dr. Göbel auf die Bühne – damit bei aller Kränkung zumindest die Zuversicht nicht auf der Strecke bleibt.

Tickets und weitere Infos gibt es über die Internetseite.

Der Beitrag erscheint am 8. Februar im “Wochenblick Mainspitze” und im “Wochenblick Groß-Gerau”.

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