VRM Wochenblätter

Ländliche Idylle mit Todesfolge

Sinner Film-Club zeigt Krimi „Cadbury Hall“ / Premiere am 11. März im Gloria-Kino Dillenburg

von Redaktion

Nochmal abrocken. Foto: Jehavo/AdobeStock

„Cadbury Hall“ ist die neue Produktion des Sinner Film-Clubs: Ein im Süden Englands Ende der 1930er Jahre angesiedelter Krimi, bei dem ein bisschen Agatha Christie und Edgar Wallace „mitgewirkt“ haben.  Foto: Jochen Krumm

Ein Kriminalinspektor verschwindet auf mysteriöse Weise spurlos in der Nähe eines Landsitzes nahe der Kanalküste. Das ruft Scotland Yard auf den Plan. „Cadbury Hall“ ist die neue Produktion des Sinner Film-Clubs: Ein im Süden Englands Ende der 1930er Jahre angesiedelter Krimi, bei dem ein bisschen Agatha Christie und Edgar Wallace „mitgewirkt“ haben.
Die Premiere ist für Samstag, 11. März, geplant. Los geht es um 15.30 Uhr im Gloria-Kino (Bismarckstraße 2) in Dillenburg. Weitere Vorstellungen sind für den 15., 19., 22., 26. und 29. März jeweils um 18 Uhr im Gloria-Kino vorgesehen. Eintrittskarten gibt es ausschließlich an der Kinokasse.
Merkwürdige Gäste bevölkern das Golfhotel Cadbury Hall im Süden Englands im September des Jahres 1938. Zum Beispiel der verschrobene Ex-Colonel Gravesend (Thomas Jopp), der mit dem unheimlichen Butler Burton (Bernd Walther) allmorgendlich zum Appell mit Union Jack, Hymne und Kanonendonner antritt. Sehr zum Leidwesen der Krimi-Schriftstellerin Margret Moore (Sabine Azizi), die auf dem Landsitz mit seiner Abteiruine Inspiration für ihren neuen Bestseller sucht. Während die Archäologiestudentin Diana Lawrence (Anna-Lena Geis) dem legendären Sagenkönig Artus auf der Spur ist.

Oder die reiche amerikanische Witwe Mabel Dandridge (Nina Paeschke), die fünf Ehemänner überlebt hat und auf der Suche nach dem sechsten ist. Weitere Verdächtige: der nervöse Hotelier James Dunham (Jörg Simmer), der Müßiggänger Richard Deptford (Jochen Niedermayer), der ein Auge auf die Dunhams Tochter Ellen (Jessica Niedermayer) geworfen hat, ebenso wie der prollige Mr. Potter (Steffen Kasper), während der verschreckte Reverend Hastings (Jochen Adam) alte Kirchen erforscht. Und nicht zuletzt der etwas einfach gestrickte Gärtner und Jagdverwalter Cromwell (Jochen Krumm).

Leichenfund im Moor

Nach einem Leichenfund im nahe gelegenen Moor haben Chefinspektor Parsons (Rüdiger Geis), Inspektor Dobbins (Sven Groos), Sergeant Watson (Alex Nötzold) und Landarzt Dr. Drummond (Alex Dörr) alle Hände voll zu tun, um im Kreis der mitunter skurrilen Verdächtigen den Täter zu entlarven. Dabei kommt auch ein lange zurückliegendes Verbrechen an den Tag. Und wer ist dieser unheimliche Sensenmann in schwarzer Mönchskutte?
In weiteren Rollen sind Charlotte Paeschke, Ines Hubertus, Hans-Werner Nickel, Benni Bender, Jens Stahl und Jannine Rauch zu sehen. An der Kamera drückten Denis Werner und Thomas Kaulich auf den Auslöser, für den Ton sorgten Daniel Hörl und Anja Geis. Einige zeitgemäße Kostüme fertigte Anna-Lena Geis an und die musikalische Ausgestaltung lag wieder in den bewährten Händen von Markus Nestele.
Die Aufnahmen entstanden überwiegend in und an der Villa Haas und im Stippachtal in Sinn, im Werdorfer Schloss, auf Burg Greifenstein, im Aartal bei Offenbach und an der Villa Grün in Dillenburg.

Diesen Artikel können Sie auch in unserer E-Paperausgabe Kompakt Lahn-Dill zum Wochenende lesen.

Lesen Sie mehr aus der Region

Ochsenfest Wetzlar vom 4. bis 8. Juli

Ochsenfest Wetzlar vom 4. bis 8. Juli

Das Erfolgsrezept heißt Vielfalt. Davon können sich die Besucher vom 4. bis zum 8. Juli einmal mehr überzeugen. Auf sie warten eine Verbraucherausstellung, ein Vergnügungspark und ein Festzelt mit Biergarten.

Schmelz- und Schmiedetag in der Grube Fortuna

Schmelz- und Schmiedetag in der Grube Fortuna

In einem Rennofen wird nach historischem Vorbild das Fortuna-Eisenerz verhüttet (geschmolzen), so wie es vor 2500 Jahren von den Kelten in der Region praktiziert wurde.

Motto der Wetzlarer Festspiele: „Im Rhythmus“

Motto der Wetzlarer Festspiele: „Im Rhythmus“

Die 71. Auflage bietet den Besuchern vom 15 Juni bis zum 6. August einmal mehr ein abwechslungsreiches, musikalisch-rhythmisches, poetisch-bewegendes und klug-unterhaltendes Programm.

VRM Wochenblätter