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Stilvoll durch die Kunstszene  

„Kurze Nacht“ der Museen und Galerien mit 34 Ausstellungsorten und „Rollendem Museum“  

von Redaktion

Nochmal abrocken. Foto: Jehavo/AdobeStock

Den ganzen Abend über chauffieren Oldtimer die Besucher der „Kurzen Nacht“ zu den Veranstaltungsorten. Archivfoto: Tristan Schirling 

Die diesjährige „Kurze Nacht“ der Museen und Galerien in Wiesbaden findet am 1. April mit der Rekordzahl von 34 teilnehmenden Museen, Kunstvereinen, Projekträumen und Galerien statt. Auch sind wieder der Wiesbadener PopJazzChor und das Rollende Museum, bei dem 100 Oldtimerbesitzer aus Hessen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Bayern ihre Teilnahme zugesagt haben, mit dabei sowie sieben neue Aussteller: Der artroom Wiesbaden in der Eltviller Straße 6, wo unter dem Titel „Crossworld_Puzzle“ eine Gruppenausstellung mit keramischen Skulpturen von Studierenden der Hochschule für Gestaltung Offenbach und deren Leiterin des Labors Kunst, Merja Herzog-Hellstén gezeigt wird. Die SV AtriumGalerie der SV SparkassenVersicherung in der Bahnhofstraße 69 präsentiert Gemälde von Marc Jung, einem der gefragtesten jungen Künstler der deutschen Kunstszene. Ebenso ist Malerei im Künstlerhaus43 im altehrwürdigen, ehemaligen Palasthotel am Kochbrunnenplatz 1 von Shabnam Miller zu sehen.

Im KunstKontor in der Taunusstraße 55 wird unter anderem die Gruppenausstellung „Mixed Media“ zu sehen sein, wo sich unter anderem Stefanie Minzenmay und Rolf Gith mit dem Thema Materialität auseinandersetzen.

Premiere haben außerdem die Galerie Neongolden in der kleinen Schwalbacher Straße 8 mit Fotografien von Marc Peschke und Holzschnitten von Roman Klonek, das Queere Zentrum Wiesbaden, Bornhofenweg 7a, mit Arbeiten von Sanja Praktisch und der Kunstverein Walkmühle, Bornhofenweg 9, wo sich 26 Künstlerinnen und Künstler mit dem außerordentlich spannenden, weil aktuellen Thema „Angst – Krisenindikator oder Überlebenstrieb“ auseinandersetzen.

Besondere Highlights sind die Gruppenausstellung „Angst“ in der Walkmühle, die Präsentation neuer Bilder von Marc Jung, einem der gefragtesten jungen Künstler der deutschen Kunstszene und die Ausstellungen der Hamburgerin Annika Kahrs und der in Wiesbaden geborenen Cemile Sahin im Nassauischen Kunstverein, Wilhelmstraße 15. Die Performances, Filmarbeiten, Soundinstallationen und Objekte von Annika Kahrs zeigen auf vielfältige Weise, welche Bedeutung Musik und Klang – also akustische Informationen – in unterschiedlichen sozialen, kulturellen und politischen Strukturen der Koexistenz spielen, während im Mittelpunkt der künstlerischen Arbeit der in Wiesbaden geborenen Cemile Sahin politische Ereignisse und deren Narration stehen, die sie in Installation, Film, Skulptur, Text, Sound und Fotografie bemerkenswert kombiniert.

Bereits um 18 Uhr wird die „Kurze Nacht“ von Kulturdezernent Axel Imholz, der Vorsitzenden des NKV Elke Gruhn und dem Organisator der Veranstaltung Erhard Witzel im Nassauischen Kunstverein in der Wilhelmstraße 15 eröffnet. Ein Leckerbissen für alle anwesenden Gäste wird die Performance „Strings“ von Annika Kahrs sein. Von 19 bis 24 Uhr freuen sich die teilnehmenden 34 Institutionen und Galerien bei traditionell freiem Eintritt auf die Besucher.  

Info  

– Rollendes Museum: 100 Oldtimer fahren die Besucher kostenfrei zu den fünf Haltestellen und präsentieren sich mit dieser kleinen Zeitreise als rollendes Kulturgut. Die fünf Haltstellen sind am Landesmuseum, am sam – Stadtmuseum am Markt, an der Staatskanzlei am Kranzplatz, in der Schumannstraße /Abeggstraße und in der Schwalbacher Straße.  

– Der PopJazzChor Wiesbaden tritt um 19.30 Uhr im Museum Wiesbaden und um 21 Uhr im sam – Stadtmuseum am Markt auf. 

– Das komplette Programm ist auf auf der Homepage kurze-nacht.de zu finden.

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