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Eine absolute Besonderheit   

Weinkönigin Julia I. bleibt ein weiteres Jahr Botschafterin des Alzeyer Weines 

von Redaktion

Nochmal abrocken. Foto: Jehavo/AdobeStock

Weinkönigin Julia l., hier mit Bürgermeister Jung beim Weinfest im vergangenen Jahr, verlängert ihr Engagement für Alzey. Archivfoto: pp/Axel Schmitz 

Die alte Weinkönigin ist zugleich auch die neue: Julia I. bleibt der Stadt ein weiteres Jahr als Repräsentantin für Wein und Kultur erhalten. Damit startet Emrich mit der Winzerfesteröffnung am Freitag, 15. September, bereits in ihr viertes Amtsjahr. „Das ist eine absolute Besonderheit“, merkt die Alzeyerin an, die zugleich deutlich macht: „Ich bin sehr dankbar dafür noch ein weiteres Jahr für die Stadt und ihre Menschen werben zu dürfen.“ 

Diese Aussage deutet auch schon auf einen der Gründe hin, wieso sich die amtierende Weinmajestät und Bürgermeister Steffen Jung auf ein weiteres Amtsjahr verständigt haben. Denn in ihren ersten beiden Jahren als Wein- und Kulturrepräsentantin der Stadt, kam der Kontakt zu den Menschen – der Pandemie geschuldet – zu kurz. 

„Genau genommen ist Julias viertes Amtsjahr also erst ihr zweites richtiges Jahr als Weinkönigin“, betont Jung. Das im September beginnende Amtsjahr verspricht dabei ganz anders zu werden als die drei zuvor. Denn schon jetzt ist der Kalender des Alzeyer Weinadels mit zahlreichen Terminen gespickt. Auftritte und öffentliche Veranstaltungen, die insbesondere von 2020 bis 2022 eher dünn gesät waren. 

Missen wolle sie diese Anfangsjahre dennoch nicht, betont die 27-Jährige. Denn auch ohne die großen Weinfeste und offiziellen Anlässe hat sie Wege gefunden, ihr Amt mit Leben zu füllen. Etwa mit einem eigenen Instagram-Profil, das insbesondere der jungen Generation Einblicke in das Leben Emrichs als Weinmajestät bietet. Und wenngleich es in den sozialen Medien zahlreiche positive Rückmeldungen und Beifallsbekundungen zu Postings, Storys oder Online-Weinproben gab, fehlte etwas, sagt Emrich: „Der Kontakt zu den Menschen, zu den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt.“ Zwar nahmen die Veranstaltungen und offiziellen Anlässe gerade im dritten Amtsjahr zu. Doch ein ganz normales Amtsjahr im Dienste der Stadt, wie es vor der Pandemie die Regel war, fehlt der Alzeyerin noch immer. 

Umso größer ist die Freude bei der 27-Jährigen, nach der ersten Amtszeitverlängerung 2022 noch ein weiteres Jahr dranhängen zu dürfen. Das laufende Römerjubiläum nun doch bis zum Schluss begleiten zu dürfen, ist dabei einer der Höhepunkte für Emrich. Insgesamt warten ab dem Winzerfest noch zwischen 40 und 45 Termine auf die Alzeyerin. Viele davon in der Stadt. Doch auch in den Nachbar-Verbandsgemeinden, in Bingen und Ingelheim bis über die Grenzen Rheinhessens hinaus sind Auftritte der Alzeyer Weinmajestät geplant. Etwa beim Rheinland-Pfalz-Tag. Die Veranstaltungen nicht mitgerechnet, die Emrich selbst noch beisteuern wird. 

Viele Termine 

Denn nicht nur Online-Weinproben und Fest-Eröffnungen stehen für Julia I. auf dem Programm. Vorlesestunden in Bücherei und Schulen liegen der 27-Jährigen ebenfalls am Herzen. Und eine echte Königin, die die Kinder mit in Abenteuerwelten nimmt, gibt es schließlich auch nicht überall. 

Dass es mit Julia I. zum ersten Mal in der Stadtgeschichte ein „zwei plus zwei“ gibt, freut auch Heike Ganz, die die Amtsgeschäfte der Weinkönigin führt. „Weil Stadt und Julia I. ein eingespieltes Team sind.“ Dass die Kombination aus Amtsinhaberin und Stadtverwaltung funktioniert, hätten die vergangenen zweieinhalb Jahre ja schließlich gezeigt, so Ganz weiter. Neben einer weiteren Sache, die gerade mit Julia I. als Weinkönigin an der Spitze deutlich geworden ist: „Es braucht kein Weingut im Rücken, um die Botschaft hinter dem Wein nach Außen zu tragen und die Stadt gut zu repräsentieren.“ 

Eine Sache, die auch Emrich deutlich hervorhebt. Beim Amt der Weinkönigin gehe es eben um weitaus mehr als nur um den Wein. Für Bürgermeister Steffen Jung und Heike Ganz steht fest: „Julia hat es verdient, jetzt noch mal alles, was zu diesem Amt dazugehört, ein Jahr lang in vollen Zügen mitzunehmen und zu genießen.“  

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