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Zehn Krimis im Wettbewerb

Das Programm des 20. Deutschen FernsehKrimi-Festivals steht / Vorverkauf läuft

von Redaktion

Nochmal abrocken. Foto: Jehavo/AdobeStock

Adele Neuhauser wird mit dem Ehrenpreis des Deutschen FernsehKrimi-Festivals ausgezeichnet. Hier eine Szene aus dem Tatort Angezählt mit Adele Neuhauser als Bibi Fellner und Abdul Kadir Tuncel. Foto: ORF/Petro Domenigg 

Heino Ferch, Felix Klare, Hanno Koffler, Peter Kurth und Katrin Wiechmann, Margarita Broich, Cornelia Gröschel, Nina Gummich, Ulrike C. Tscharre und Carol Schuler – anlässlich seiner 20. Ausgabe begrüßt das Deutsche FernsehKrimi-Festival die besten Fernseh-Ermittlerinnen und Ermittler in Wiesbaden.

Ehrenpreis für Adele Neuhauser

Die Darsteller stellen ihre Filme oder Serien persönlich in der Caligari FilmBühne vor, wo vom 18. bis 21. März sechs Premieren gefeiert werden. Über die Vergabe des Deutschen FernsehKrimi-Preises wird eine prominent besetzte Jury entscheiden. Der Tatort-Star und Publikumsliebling Adele Neuhauser wird in diesem Jahr mit dem Ehrenpreis des Deutschen FernsehKrimi-Festivals ausgezeichnet (Sonntag, 17. März, um 18 Uhr). Das Festival würdigt damit Adele Neuhausers charaktervolle Darstellung der Kommissarin Bibi Fellner im Wiener Tatort. Im Wettbewerb um den Deutschen FernsehKrimi-Preis konkurrieren zehn Filme, darunter fünf Premieren.

Eröffnet wird der Wettbewerb am 19. März um 18 Uhr mit dem Polizeiruf 110 – Der Dicke liebt (MDR) – eine Premiere in Anwesenheit der Hauptdarsteller Peter Kurth und Peter Schneider sowie des Schauspielers Sascha Nathan. Um 20.30 Uhr dürfen sich Festivalbesucher auf den Produzenten Jakob Claussen sowie Schauspielerin Katrin Wichmann freuen, die „Sörensen fängt Feuer“ (NDR) präsentieren. Weitere acht Fernsehkrimis laufen im Wettbewerb:

Filme und Filmgespräche

Am Mittwoch zeigt das Festival Theresa Wolff – „Lost“ (ZDF), „Tatort – Von Affen und Menschen“ (SRF/ARD Degeto), „Zielfahnder – Polarjagd“ (ARD Degeto/WDR), „Tatort – Erbarmen“. „Zu spät“ (HR) und „Bis in die Seele ist mir kalt“ (ORF/ZDF). Am Donnerstag folgen drei Tatort-Filme: „Was ihr nicht seht“ (MDR), „Geisterfahrt“ (NDR) und „Lass sie gehen“ (SWR). Zu den Filmgesprächen im Anschluss begrüßt der Berliner Filmjournalist Knut Elstermann neben den Akteuren vor der Kamera die Regisseure Hansjörg Thurn, Daniel Geronimo Prochaska, Lena Stahl und Christine Hartmann sowie die Drehbuchautoren Stefan Brunner, Lorenz Langenegger, Dagmar Gabler, Peter Dommaschk, Ralf Leuther und Norbert Baumgarten.

Krimiserie des Jahres

Am 18. März wird ab 17 Uhr zum fünften Mal der Wettbewerb um die Krimiserie des Jahres ausgetragen. Nominiert sind „Der Schatten“ (ZDFneo), „Die Quellen des Bösen“ (RTL+), „Zeit Verbrechen“ (Paramount+), „Die Saat – Tödliche Macht“ (ARD Degeto/NRK) und „Boom Boom Bruno“ (Warner TV Serie). Das Festival zeigt je eine Folge der fünf nominierten Serien. Über die Gewinner-Serie entscheidet eine Studierenden-Jury. Welcher Fernsehkrimi und welche Krimiserie eine Auszeichnung erhält, wird auf der Preisverleihung des Festivals am Freitag, 22. März, um 20 Uhr verkündet. Anschließend wird der Gewinnerfilm zu sehen sein. Das Festival setzt in diesem Jahr einen Fokus auf ein brandaktuelles Thema, das die Film- und Fernsehbranche bewegt.

Diskussion und Förderung

Am Donnerstag, 21. März, 17 Uhr,  beleuchtet das in Zusammenarbeit mit HRInfo geplante Panel Tatort KI die Frage, wie Künstliche Intelligenz den Fernsehkrimi von morgen beeinflusst. Es diskutieren Drehbuchautor Oliver Schütte, KI-Spezialist Renée Abe (ZDF Digital) und Susanne Klein, Rechtsanwältin mit dem Schwerpunkt Urheberrecht und KI. Das Panel moderiert Jan Eggers von HRinfo. Die Förderung des Drehbuchnachwuchses liegt dem Festival besonders am Herzen. Gemeinsam mit Hessen Film & Medien und TOP:Talente wurden Stoffideen für Miniserien gesucht, vier Bewerbungen gelangten in die Endauswahl. Die eingereichten Drehbuchszenen wurden mit den Schauspielern Luisa-Céline Gaffron und Oscar Hoppe verfilmt. Sie sind am Donnerstag, 21. März, um 21 Uhr in Anwesenheit der nominierten Autoren zu sehen. Den Abschluss des Festivals bildet am Samstag, 23. März, ab 18 Uhr, die Lange FernsehKrimi-Nacht. Mehr Infos gibt es auf  www.fernsehkrimifestival.de  

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