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Ein makelloses Dutzend Popkultur 

12. Auflage des Festivals „Besser als Nix!“ von 3. bis 5. Mai auf den Geisenheimer Rheinwiesen

von Redaktion

Nochmal abrocken. Foto: Jehavo/AdobeStock

In diesem Jahr unter anderem mit dabei: die Band Yara. Foto: Jan Koegel (www.jan-koegel.de)

Drei Bühnen, 100 Künstler, 1000 Ideen. Und das alles auf einer Wiese am Rhein in Geisenheim. Darauf dürfen sich auch dieses Jahr die Fans junger Popkultur aus dem Rheingau und dem Rhein-Main-Gebiet freuen. Vom 3. bis 5. Mai, wie immer am Wochenende vor Christi Himmelfahrt, eröffnet „Besser als Nix!“ in diesem Jahr die Festivalsaison. Rund 15000 Besucher werden zu dem dreitägigen Wiesen-Open-Air rund um das Fliegerdenkmal erwartet.

Für alle Generationen

Prägnant beschreibt Dirk Klinner, Vereinsvorstand des BAN! e.V., das bevorstehende Festspiel in Sachen Popkultur: „Voll auf die Zwölf in seiner friedlichsten Form. Das ist Ban! VOLUME 12.“
„Für alle Generationen gibt es einladende Programmdetails“, versichert Sabine Rasim, die für das Programm verantwortlich ist. Zehn DJs, 15 Bands, die Big-Band des Gymnasiums in Eltville sowie das Musiktheater der Geisenheimer Emily-Salzig-Schule sorgen für musikalische Höhepunkte.

Erstmals Symbiose von Wein und Musik

Das mit Improvisationstheater, Bastel- und Malworkshops gut beschickte Programm auf der Ban!topia-Bühne wird ergänzt durch Mitmachangebote wie Karaoke, Yoga, Flamenco. Alle Künstler und Aktiven stammen aus einem Umkreis von maximal 120 Kilometer rund um die Universitätsstadt.
„Auch kulinarisch haben wir mit 16 Essens- und acht Getränkeständen wieder einiges zu bieten“, freut sich Timo Böhm, der für die Stand- und Geländeplanung verantwortlich ist. Kunsthandwerks- und Verkaufsstände ergänzen wie jedes Jahr das Gesamtangebot auf der Festivalwiese. Erstmals in diesem Jahr gibt es auch eine Symbiose von Wein und Musik. Beim Electronic Wine Tasting präsentieren heimische Winzer ihre Weine zu aufgelegter E-Musik.

Weitere Helfer gesucht

Um das umfangreiche Programm reibungslos ablaufen zu lassen, stehen in diesem Jahr wieder über 150 ehrenamtliche Helfer zur Verfügung. Über die Hälfte davon war bereits im letzten Jahr mit von der Partie. 50 Neue stoßen nun dazu. Trotzdem wird weitere Verstärkung gesucht. „Wer sich noch ein exklusives Crewshirt der Ban!-Gang überstreifen will – es gibt noch Jobs“, ermuntern Yvonne Ther und Mark Gossler vom Festivalbüro alle Interessenten.
Eine besondere Herausforderung für die komplett ehrenamtlich agierenden Festivalmacher ist die wirtschaftliche Lage des Ban! e.V. „Unsere finanzielle Situation ist angespannt. Aufgrund massiv gestiegener Kosten, bedingt durch die Nachwirkungen der Pandemie und den Folgen der Ukrainekrise mussten wir bei den letzten beiden Festivals Defizite im deutlich fünfstelligen Bereich auffangen“, beschreibt Dirk Klinner, Vorstandsvorsitzender des gemeinnützigen Vereins, den aktuell kritischen Zustand.

Crowdfunding-Projekt

Bisher konnten die Defizite durch die Auflösung von Rücklagen aus den Vor-Pandemie-Jahren gedeckt werden. Sollte sich die Einnahmesituation nicht deutlich verbessern, werde dies jedoch nur noch in diesem Jahr möglich sein. „Dennoch wollen wir weiterhin auf Eintrittsgelder verzichten. So soll es auch bleiben“, betont Klinner. Die Hoffnung liege in einem Crowdfunding-Projekt. Zu VOLUME12 werde es für fünf Euro (plus) am Eingang und auf dem Gelände erstmals ein Solidaritätsbändchen geben. Darüber hinaus könnten auch alle BAN!-Fans, die es sich leisten könnten und wollten, via PayPal und Facebook spenden. Auch im Zusammenwirken mit den aktuellen Sponsoren und Unterstützern des Festivals bleiben die Veranstalter aber zuversichtlich und freuen sich erst einmal wieder auf ein spannendes BAN! VOLUME 12 am ersten Maiwochenende in der Hochschulstadt.

Weitere Infos zur Veranstaltung findet ihr hier.

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