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City wird zur Festmeile 

14. „Nacht der Sinne“ am 1. September in der Groß-Gerauer Innenstadt

von Redaktion

Vorhang auf für die Theatertage

Die Groß-Gerauer „Nacht der Sinne“ bietet reichlich Unterhaltung. Foto: Stadt Groß-Gerau / Gerd Keim

Am Freitag, 1. September, erwartet die Besucher der Groß-Gerauer Innenstadt die 14. Auflage der „Nacht der Sinne“. Musik und Artistik, Kleinkunst und Kreatives sowie kulinarische Köstlichkeiten aus aller Welt und der Region lassen diesen Abend zu einem unvergesslichen Erlebnis werden. 

Beginn bereits um 17 Uhr

Die lange Einkaufs- und Erlebnisnacht wird um 17 Uhr auf der Kulturcafé-Bühne auf dem Marktplatz durch Bürgermeister Erhard Walther feierlich eröffnet. Höhepunkt des Abends ist die Abschluss-Show am Sandböhl ab 22.30 Uhr, auf die sich das Publikum besonders freuen darf. „Erstmals starten wir bereits um 17 Uhr, um der Vielzahl der Gäste ein noch erlebnisreicheres Verweilen in unserer Innenstadt zu ermöglichen, die am 1. September zur Showbühne wird“, erklärt Bürgermeister Erhard Walther. 

Die Flaniermeile in der Darmstädter Straße, Frankfurter Straße, Am Sandböhl und auf dem Marktplatz bietet eine Vielzahl an Attraktionen und Einkehrmöglichkeiten. Hier stehen Schlendern, Einkaufen, Genießen und Staunen im Mittelpunkt des vielseitigen und bunten Eventprogramms. Die Gewerbetreibenden locken ebenfalls mit vielversprechenden Angeboten und Aktionen. Die Geschäfte öffnen bis 22.30 Uhr ihre Pforten. Kulinarische Genüsse aus aller Welt und regionale Köstlichkeiten runden das Erlebnis der „Nacht der Sinne“ ab.

Jüngst machte die heute 79-jährige Uschi Glas als Lehrerin Leimbach-Knorr in den drei Folgen der Spielfilm-Reihe „Fack ju Göhte“ erneut Furore. Neben ihren Verdiensten im Bereich der Schauspielerei zeichnet sie ein hohes Maß an sozialem Engagement aus. Mit großem Einsatz kümmert sie sich durch ihren 2009 mitgegründeten Verein „BrotZeit“ um benachteiligte Schulkinder. Wenn Uschi Glas heute in die Schulen geht, um ihren Verein vorzustellen, wird sie nicht als Apanatschi oder Barbara von den Schulkindern erkannt, sondern als Frau Leimbach-Knorr bestaunt.

Werdegang und Durchbruch

Uschi Glas wuchs im niederbayrischen Landau an der Isar auf. Auch weil ihre Familie evangelisch war, bekam Uschi Glas früh zu spüren, was Ausgrenzung ist. Als das Geld für das Abitur nicht reichte, machte sie einen Abschluss als technische Zeichnerin und fand 1964 in München Arbeit. Dort führte die begeisterte Kinogängerin bei einer Premiere hitzige Gespräche mit Filmleuten. Bald bot man der Schauspielunterrichtnehmenden eine kleine Rolle an. Dabei blieb es bekanntlich nicht. Nach ihrem Durchbruch als Apanatschi und Barbara ließen „Bravo“-Starschnitte nicht lange auf sich warten. Uschi Glas war sogar zweimal dabei: 1969 neben Roy Black und 1970 allein sitzend in weißen Stiefeln. Für diesen brauchte man zehn Teile, um den Filmstar lebensgroß zusammenzusetzen. Darüber hinaus zierte die Schauspielerin fast 20 Mal das Cover der „Bravo“.

Tickets
In den Opelvillen wird Uschi Glas am 5. September um 14 Uhr über ihren Starschnitt, ihre frühen Filmrollen und über ihr heutiges Engagement mit der Opelvillen-Kuratorin Dr. Beate Kemfert sprechen. Einlass ist um 13.45 Uhr. Jeder Ticketkäufer erhält eine Postkarte des Uschi-Glas-Starschnittes, die die Stiftung Opelvillen zu diesem Anlass exklusiv und limitiert herausgeben wird. Uschi Glas reist für den Ausstellungsbesuch eigens aus München an. Karten (die auch zum Ausstellungsbesuch berechtigen) gibt es im Vorverkauf unter Telefon 06142–835907 (Geschäftszeiten montags bis freitags von 10 bis 12 Uhr).

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