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tanzmainz“-Festival         

Siebzehn ausgewählte Tanzereignisse in elf Tagen 

von Redaktion

Nochmal abrocken. Foto: Jehavo/AdobeStock

Probe zu „Beethoven 7“ von der gerade mit dem Deutschen Tanzpreis ausgezeichneten Choreografin Sasha Waltz. Foto: Sebastian Bolesch 

Bereits zum fünften Mal geben sich anlässlich des großen „tanzmainz“- Festivals vom 26. März bis 5. April renommierte Compagnien und spannende Neuentdeckungen die Ehre. Siebzehn ausgewählte Tanzereignisse von dynamisch bis poetisch und von spektakulär bis unkonventionell stehen während der elf Festivaltage auf dem Programm – getanzt von herausragenden Künstlerinnen und Künstlern aus Ländern wie Brasilien, Portugal, Kanada, Polen oder Slowenien, die mit der Sprache der Körper von ihrer Welt erzählen. 

Zum Auftakt findet am 26. und 27. März im Großen Haus des Mainzer Staatstheater ein besonderes Tanzereignis statt: Als erster Teil der Kooperation „tanzmainz meets Sasha Waltz & Guests“ tanzen in „In C“ zwei Ensembles gemeinsam auf der Bühne.  

Intuitiver Fluss an Bewegung

Ebenfalls am 27. und 28. März präsentiert Manuel Roque (Kanada) im U17 in einer deutschen Erstaufführung unter dem Titel „The Wind rises“ seine Choreografien. In „Carcaça“ des portugiesischen Ausnahme-Choreografen Marco da Silva Ferreira begegnet dem Publikum Tanz als kulturelle Praxis, die Gemeinschaften bildet und einen intuitiven Fluss an Bewegung erzeugt. Aufführungstermine sind am 28. und 29. März im Kleinen Haus.

Im zweiten Teil der Kooperation mit Sasha Waltz am Samstag, 29. März, erwartet die Besucher dann mit „Beethoven 7“ die aktuelle Kreation der gefeierten Berliner Compagnie im Großen Haus. Beide Produktionen werden vom Philharmonischen Staatsorchester Mainz begleitet. 

Poetisch-kraftvoll

Eine Neuauflage von „tanzmainz unplugged“ mit elf „tanzmainz“-Tänzerinnen und Tänzern und dem Theatermusiker Marien Okkerse wird am Sonntag, 30. März, um 18 Uhr auf U17 präsentiert. Eine poetisch-kraftvolle Hip-Hop-Performance präsentiert „Compagnie Accrorap“ aus Frankreich am Mittwoch, 2. April im Großen Haus. Ebenfalls am 2. April gibt es eine interaktive Ausstellung, Roundtable-Gespräch und kurze Tanzfilme.  

Das ISH Dance Collective aus den Niederlanden präsentiert der Leitung des Choreografen Marco Gerris am 4. und 5. April in einer deutschen Erstaufführung das Stück „Elements of Freestyle“ im Großen Haus. 

Zum Abschluss

Zum Abschluss des „tanzmainz“-Festivals, am Samstag, 5. April, untersucht der Sticky Fingers Club, ein Quartett, das aus vier der vielversprechendsten jungen Talente der polnischen Tanzszene besteht, in einer Deutschen Erstaufführung, die schwierige Erfahrung des Scheiterns. Die Vorstellung findet auf U17 statt. 
Außerdem finden Publikumsgespräche, Workshops, eine Theaterführung zum Thema Tanz sowie am Abschlussabend im Anschluss an die Vorführung des Sticky Fingers Clubs ab 21 Uhr im Glashaus die Festivalparty mit einem DJ statt. 

Tickets

Das komplette Programm liegt in gedruckter Form im Staatstheater aus und ist auf der Homepage zu finden. Karten gibt es online unter www.staatstheatermainz.com oder an der Theaterkasse. Weitere Infos gibt es im Mainzer Wochenblatt.

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