VRM Wochenblätter

Eigene Ideen einbringen

Océane Massot aus Frankreich absolviert ein Freiwilliges Kulturelles Jahr

von Redaktion

Nochmal abrocken. Foto: Jehavo/AdobeStock

Océane Massot ist vorrangig für die junge Kunstwerkstatt zuständig. Foto: Sören Heim

Während ihrer ersten Wochen in Bingen gab es für Océane Massot gleich viel zu tun und einiges zu erleben.
Die 18-jährige Abiturientin aus Sornay, in der Nähe von Chalon-sur Saône, hat über das Partnerschaftsprogramm des Deutsch-Französischen Freiwilligendienst den Weg an die Binger Volkshochschule gefunden, wo sie ein Freiwilliges Kulturelles Jahr absolviert. Dabei ist sie in erster Linie für die junge Kunstwerkstatt zuständig.  Auch in der Geschäftsstelle ist Massot regelmäßig tätig. Und in ihre ersten Wochen in Bingen fielen mit der Semestereröffnung der VHS und dem Kunstprojekt „Polit-Art-Zone“ gleich noch zwei Großprojekte, bei denen die Freiwillige ebenfalls mit anpackte. Außerdem stand direkt zur Begrüßung ein Besuch mit dem VHS-Team auf dem Winzerfest an. „Mir gefällt es hier sehr gut“, zieht Massot eine Bilanz ihrer ersten Zeit in der Stadt. „Am Rhein ist es schön. Die Stadt ist klein, aber nicht zu klein. Und an der VHS muss ich nicht einfach nur Anweisungen befolgen, sondern habe die Möglichkeit, eigene Ideen einzubringen und Projekte durchzuführen.“

Ihr Abitur hat Massot mit den Schwerpunkten Philosophie, Sozial- und Wirtschaftswissenschaft sowie Geopolitik/Geschichte abgelegt. In ihrer Schulzeit hat sie insgesamt sieben Jahre Deutsch gelernt. In Deutschland war sie schon ein paarmal zu Gast, zuletzt für eine Woche in der Nähe von Ulm. Auch einen Plan für die Zeit nach dem Freiwilligen Kulturellen Jahr hat die Freiwillige schon gefasst: ein zweisprachiges Jurastudium an deutschen und französischen Universitäten. Ihre Zeit in Bingen sieht Océane Massot als Gelegenheit, ihre Deutschkenntnisse noch einmal zu vertiefen, Menschen kennenzulernen und Einblicke in das Arbeiten an einer Bildungsinstitution zu gewinnen. Und natürlich möchte die Freiwillige für das kommende Jahr noch viel mehr von Deutschland kennenlernen. „Ich habe vor, viele Museen zu besuchen, auf Festivals zu gehen und neue Bekanntschaften zu schließen“, sagt sie. 

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