VRM Wochenblätter

Kultur auf zwei Etagen

Kulturverein Guntersblum mit neuem Programm für 2023 und aktueller Weihnachtsausstellung an allen Adventssonntagen

von Redaktion

Nochmal abrocken. Foto: Jehavo/AdobeStock

Simone Wehmeyer und Martina Grund bei ihrer Aufführung im Oktober: „Berlin und sein Milljöh“ – Songs mit Herz & Schnauze. Foto: Albert Hillesheim/Kulturverein

Wie allgemein in der Künstlerszene, so ist beim Kulturverein die Erleichterung über den Wegfall von Corona-Beschränkungen überall spürbar. Endlich finden wieder Ausstellungen in den Räumen im Erdgeschoß und Konzerte/Vorstellungen im Kleinkunstkeller statt. Vieles hat sich zwischenzeitlich verändert.  

Im Keller arbeitet eine Filteranlage zur virenfreien Herstellung der Raumluft, eine neue Bühne wurde eingebaut und die Technik erweitert. Nun können Gäste die eine Zusammenkunft mit mehreren Menschen scheuen, Veranstaltungen im Erdgeschoß mit verfolgen, denn Ton und Bild können in den großen Eingangsbereich übertragen werden.  

Zudem ist diese Ebene barrierefrei und kann nun auch mobilitätseingeschränkten Gäste genutzt werden. Die aktuelle Weihnachtsausstellung ist dort an den kommenden beiden Adventssonntagen bei freiem Eintritt von 14 bis 17 Uhr zu sehen. Das Programm für 2023 ist bereits reichlich vorgeplant. Am 6. März werden Exponate zum Thema „Schulwesen in Guntersblum ab dem 16 Jahrhundert“ ausgestellt. Eine Einstimmung dazu bietet das neue, diesjährige „Guntersblumer Heft“, welches detailliert die historischen Entwicklungen aufzeigt. Im Kleinkunstkeller dürfen sich die Gäste im neuen Jahr wieder auf ein spannendes und abwechslungsreiches Programm freuen.

Und dies unter dem Motto „Kultur kontra Kommerz“ zum stabilen Eintrittspreis von 12,50 Euro. Es werden wieder bekannte Musiker auftreten, wie Top-Gitarrist Peter Autschbach und das hessische Mundart-Duo „Bees denäwe“, aber auch neue Gesichter werden zu sehen sein, allesamt mit hohem künstlerischen Können.  

Im Bereich Jazz warten ein Trio mit Swing- und Klassik-Standards auf, auch zwei Quartetts aus Frankfurt, die Jazz Sisters sowie Vagabondoj mit Kleszmer-Musik. Natürlich gibt es auch wieder andere Genres neben den („Hauskünstlern“) Kabbaratz, direkt zu Jahresbeginn eine Mischung aus Chanson, Akkordeon und Kabarett mit Klara Finck. Dies ist nur ein kleiner Auszug aus dem Angebot, welches noch nicht komplett durchgeplant ist. Den jeweils aktuellen Stand können Interessierte auf der Homepage des Vereins jederzeit einsehen. Und, nicht zu vergessen, es gibt eine dritte Ebene der Kulturdarbietung, nämlich den Museumsgarten. Auf dessen Außenbühne wird am 14. Juli die überaus erfolgreiche Gruppe „Nid de Poule“ Gipsy`n `Roll Chansons darbieten.
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