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Filme und edle Tropfen

Kinokulturverein KiKuBi stellt sein Programm vor

von Redaktion

Nochmal abrocken. Foto: Jehavo/AdobeStock

Zum Film „Weinprobe für Anfänger“ werden im KiKuBi Weine verköstigt. Foto: Studiocanal

Mit dem Beginn des neuen Jahres freut sich der Kinokulturverein Bingen, kurz KiKuBi, auf ein neues Programm. Und darauf, den positiven Trend des letzten Jahres weiter fortzusetzen. 
„Es lief etwas langsam an, nachdem die Corona-Beschränkungen gefallen sind, aber meist besuchen unsere Filme mittlerweile wieder zwischen 40 und 60 Gäste“, berichtet die stellvertretende Vorsitzende Maria Seliger. „Und wir sind natürlich sehr glücklich, wieder Filme zeigen und Veranstaltungen durchführen zu können. Das hebt auch die Stimmung im Team.“ Eine Veranstaltung, die der Verein seit 2019 überhaupt wieder  hatte anberaumen können, ist das beliebte „Vino Kino“. Am 1.und 2. Februar zeigt KiKuBi den Film „Weinprobe für Anfänger“ und serviert Weine von Heribert Kastell, der selbst anwesend und viel Wissenswertes und Witziges rund um den Wein zu erzählen haben wird. Etwas später im Jahr wird „Vino Kino“ dann politisch.

 

In Zusammenarbeit mit Voilà Weinentdeckungen und der Gleichstellungsbeauftragten Katharina Lindner zeigt das Programmkino „Hive“, informiert über das Leben von Frauen im Kosovo und verköstigt natürlich auch Weine aus dem kleinen Land, in dem auch die Binger Partnerstadt Prizren liegt. „Hive“ erzählt die Geschichte einer jungen Frau, deren Mann seit dem Kosovo-Krieg vermisst wird, und die zuerst die heimische Bienenzucht übernimmt und dann ein Unternehmen in der Stadt gründet. Auch abseits vom „Vino Kino“ wende sich KiKuBi politischen Themen zu, berichtet Seliger. In Kooperation mit „Churches for Future“ und der Volkshochschule zeigt das Kino am 19. Januar „Hinterm Deich wird alles gut“. Darin geht es um praktische Erfahrungen einer norddeutschen Gemeinde mit einem Gemeinwohlökonomie-Projekt. „Die Idee der Gemeinwohlökonomie etabliert ein ethisches Wirtschaftsmodell, in dem das Wohl von Mensch und Umwelt das oberste Ziel des Wirtschaftens ist“, erklärt Seliger.
Und am 25. Januar läuft „Born in Evin“, wiederum in Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Bingen sowie dem Bündnis „Buntes Bingen“. Dieser Filmabend greift die Proteste gegen das Iranische Regime auf. Der Film dreht sich um Maryam Zaree, eine in Deutschland sehr erfolgreiche Schauspielerin, die als Tochter einer politischen Gefangenen im berüchtigten iranischen Gefängnis von Evin geboren wurde und später mit ihrer Mutter nach Deutschland floh. 

 Mehr Infos zum Programm finden Sie hier.

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