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Konferenz der Tiere

Junge Bühne Mainz mit Neuproduktion und Bekanntem

von Redaktion

Nochmal abrocken. Foto: Jehavo/AdobeStock

Die Junge Bühne Mainz eröffnet das Mainzer Kindertheater-Festivals am 16. September mit Erich Kästners „Konferenz der Tiere“. Foto: Cynthia Abel

Das Theater Junge Bühne Mainz ist aus der Sommerpause zurück. Zum Auftakt in die zweite Saison-Hälfte 2023 feiert am Samstag, 16. September, „Die Konferenz der Tiere“ von Erich Kästner in einer Bühnenfassung von Theaterleiter und Regisseur Philip Barth Premiere, welche darüber hinaus das diesjährige Mainzer Kindertheater-Festival eröffnet.

Gesellschaftlich aktualisiert

Kästners Roman von 1949 rund um die unermessliche Bedeutung des Friedens wird in dieser Inszenierung um eine Reihe zeitgenössischer Aspekte wie beispielsweise Umweltschutz erweitert und erfährt auch hinsichtlich der Figurengestaltung einige gesellschaftliche Aktualisierungen. Gleichzeitig bleibt die von Kästner bewusst utopisch und märchenhaft ausgestaltete Idee einer Rettung der Welt durch die Tiere aller Erdteile – und damit der Kern der Buchvorlage – in dieser Bühnenbearbeitung erhalten.

Weitere Produktionen

Zusätzlich zur Neuproduktion „Die Konferenz der Tiere“ werden drei weitere Inszenierungen der Kindertheater-Sparte im Repertoire gehalten: Das poetische Märchen „Der mutige Zinnsoldat & die Papiertänzerin“ nach Hans Christian Andersen, eine emotionale und rührende Geschichte über die große Liebe eines ungleichen Paares und die Bedeutung von Vergänglichkeit. Die Produktion „Der kleine Prinz“ hat sich seit ihrer Premiere in der Spielzeit 2021 in die Herzen vieler großer und kleiner Theaterbegeisterter gespielt und ist erneut im Programm. Und auch „Peter Pan“ frei nach Motiven von John Matthew Barrie bleibt als weiterer Märchen-Dauerbrenner der Jungen Bühne im Programm.

„[Ur]Faust und Woyzeck

Auch der Abendspielplan der Schauspiel-Sparte wartet mit neuen Vorstellungen auf. In der seit April erfolgreich laufenden, von Philip Barth und Eva-Maria Felka inszenierten Produktion „[Ur]Faust“ von und nach Goethe (empfohlen ab 16 Jahren) widmet sich die Junge Bühne Mainz „Faust I“ und kombiniert diese Handlung mit der dramaturgischen Dynamik von Goethes erster Entwurfsfassung. Der nach Sinn suchende Gelehrte Doktor Heinrich Faust bekommt es mit nicht weniger als vier mephistophelischen Teufelswesen zu tun. Der Pakt mit dem Teufel entpuppt sich als Metapher auf die Schattenseiten menschlichen Strebens. Vervollständigt wird das Herbst-/Winter-Programm 2023 mit dem Dauerbrenner „Woyzeck“ von Georg Büchner. Seit nicht weniger als zehn Jahren verhandelt die Junge Bühne Mainz in dieser Inszenierung, wozu Ausgrenzung und Diskriminierung in menschlichen Gesellschaften führen können.

Alle Vorstellungen des Herbst-/Winter-Spielplans finden statt im Haus der Jugend (Großer Saal), Mitternachtsgasse 8.

Mehr Informationen und Termine gibt es unter www.junge-buehne-mainz.de

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