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Gerry Jansen im Wonsheimer Kulturbecken     

Regisseur und Schauspieler Gerry Jansen im Pool 

 

von Redaktion

Nochmal abrocken. Foto: Jehavo/AdobeStock

Das Gerry-Jansen-Theater spielt in der Weihnachtszeit unbeschwerte Stücke für junge und jung gebliebene Zuschauer. Archivfoto: BK/Axel Schmitz

Es soll Leute geben, die denken, dass Corona das Gerry-Jansen-Theater komplett zerstört hat und der Theaterchef seit dem Auszug aus den Räumlichkeiten in der Alzeyer Hellgasse unter einer Brücke schlafen muss. Tatsächlich ging es dem Theaterchef denkbar schlecht, alle Ersparnisse schmolzen weg.  

Doch inzwischen ist Gerry Jansen wieder in seinem Element und wirkt so gut gelaunt, wie man ihn früher kannte. Nach dem Sommertheater im Weinkastell auf dem Kloppberg in Dittelsheim-Hessloch begeistert der Regisseur und Schauspieler sein Publikum in diesem Winter an einem ungewöhnlichen Ort, dem „Wonsheimer Kulturbecken“. Die originelle Spielstätte im ehemaligen Schwimmbecken des Hotels „Zum Ochsen“ in Wonsheim erscheint wie gemacht für die „verrückteste Profibühne Deutschlands“. 

Dort ist bis zum 17. Dezember freitags und samstags um 20 Uhr, sonntags um 19 Uhr die Komödie „Die Billigflieger“ von und mit Garry Jansen zu sehen sowie bis 24. Dezember samstags um 15 Uhr und sonntags um 11 Uhr das Weihnachtsmärchen „Santa und die Einhornkönigin“. Ab 29. Dezember geht es dann sehr frei nach Johann Wolfgang von Goethe klassisch weiter mit „Götz, du kannst mich mal…“.  

Also alles wieder gut? Leider nein. Verglichen mit den Vor-Corona-Zeiten fehlen noch Zuschauer, die dem Theaterdirektor auf Dauer das Überleben sichern. Dreißigmal müsste er dafür vor vollem Haus spielen. Dabei beträgt die Entfernung von Alzey nach Wonsheim nur 13 Kilometer und außerdem gäbe es in Zusammenarbeit mit dem Hotel die attraktive Möglichkeit, mit Abendessen, Übernachtung und Frühstück ein sehr schönes Weihnachtspäckchen für seine Lieben zu schnüren. 

Karten

Kartenreservierungen sind unter Telefon 06731-55285 möglich. Weitere Infos unter www.gerryjansen.de, im aktuellen Alzeyer und Rheinhessischen Wochenblatt und auf www.vrm-wochenblaetter.de.  

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