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Helge Schneider in der Rheingoldhalle

Jazz und viel Humor am 24. Februar

 

von Redaktion

Nochmal abrocken. Foto: Jehavo/AdobeStock

Helge Schneider ist ein Meister des skurrilen Humors. Foto: Helge Schneider 

Helge Schneider macht im Rahmen seiner „Katzeklo auf Räder“-Tour auch in der Landeshauptstadt Station. Am Samstag, 24. Februar, 20 Uhr, ist der vielseitige Musiker und Entertainer, der sich selbst auch gerne als „singende Herrentorte“ bezeichnet, in der Rheingoldhalle zu Gast.

Jazz-Standards und absurde Geschichten

Die Besucher des Konzerts können sich auf einen typischen Helge-Schneider-Abend freuen: Lieder von Helge, Jazz-Standards sowie absurde Geschichten, in denen der Künstler gerne auf eine offensichtliche Pointe zusteuert, um sie dann in letzter Sekunde dem Publikum doch zu verweigern. Für die musikalische Komponente hat der versierte Multiinstrumentalist Schneider die Band „Travelling Stars“ dabei, die aus Sandro Giampietro (Gitarre), Reinhard Glöder (Kontrabass, Melodika), Willy Ketzer (Schlagzeug) und Sergej Gleithmann (Saxophon, Tanz) besteht. 

Hervorragender Musiker

Dass Helge Schneider ein hervorragender Musiker ist, geht bei seinen Blödeleien häufig etwas unter. Das Klavierstudium am damaligen Duisburger Konservatorium brach Schneider zwar nach zwei Semestern ab, doch nicht wegen mangelnder Fähigkeiten, sondern weil er sich in der für ihn rigiden Welt der klassischen Musik nicht wohlfühlte und lieber als freischaffender Jazzmusiker arbeiten wollte. Auch wenn Schneider seit den späten 1970er-Jahren seinen Lebensunterhalt als Musiker recht erfolgreich bestreiten konnte, blieb er außerhalb der Jazzszene recht unbekannt.

Ununterbrochen präsent

Den Durchbruch zum Mainstream-Erfolg gelang ihm erst in den 1990er-Jahren, insbesondere mit dem Titel „Katzeklo“, das 1994 immerhin Platz 13 in den deutschen Charts erreichte. Durch einen Auftritt bei „Wetten dass“ einem Millionenpublikum bekanntgeworden, veröffentlichte Schneider seitdem eine ganze Reihe weiterer Studio- und Livealben und ist nahezu ununterbrochen auf den deutschen Bühnen präsentiert. Zudem inszenierte er Spielfilme, produzierte Hörspiele und veröffentlichte Bücher, meist surrealistische Geschichten rund um die Figur des Kommissars 00 Schneider. Auch wenn Helge Schneider in erster Linie mit seinen parodistischen Liedern populär geworden ist, so hat er doch seine Liebe zum ernsthaften Jazz nie verleugnet.

Der Multiinstrumentalist wechselt je nach Bedarf zwischen Klavier, Orgel, Saxophon, Trompete und Klarinette – wobei er noch eine ganze Reihe weiterer Instrumente beherrscht – und erweist den Größen des Genres wie Thelonious Monk, John Coltrane oder Charlie Parker seine Reverenz. Ein Abend mit Helge Schneider ist also auch für reine Jazzfans lohnenswert. 

Karten

Karten sind bei allen bekannten Vorverkaufsstellen, unter www.yellowconcerts.de sowie telefonisch unter 01806-570000 erhältlich. Weitere Infos und eine Kartenverlosung im aktuellen Binger, Ingelheimer, Mainzer und Rheinhessischen Wochenblatt und auf www.vrm-wochenblaetter.de. 

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