VRM Wochenblätter

„In der Bar zum Krokodil

Denis Wittberg am 18. November mit Solo-Programm im Oppenheimer Rathauskeller

von Redaktion

Nochmal abrocken. Foto: Jehavo/AdobeStock

Denis Wittberg (r.) und Pianist Jörg-Walter Gerlach, der ihn beim Solo-Programm auf dem Flügel begleitet. Foto: Denis Wittberg 

Im Rahmen der ganzjährigen Veranstaltungsreihe „oppenheim365°“ gastiert Denis Wittberg erneut nach 2021 für ein Solokonzert am 18. November, 20 Uhr (Einlass ab 19 Uhr), im Rathauskeller der Stadt, Merianstraße 2. „In der Bar zum Krokodil“ lautet der Titel des neuen Solo-Programms des renommierten Sängers, der für gewöhnlich mit seinen „Schellack-Solisten“ die Bühne teilt. 

Kavalier alter Schule 

Gibt es ihn noch, den Kavalier alter Schule, der die Herzen der Damen im Sturm erobert? Ganz gewiss! In seinem aktuellen Programm entführt Denis Wittberg in die Welt der vornehmen Salons und der modernen Tanzpaläste, in die Zeit der zurück gegelten Haare, der Federboas und der endlos gebügelten Smokings. Mit ironischem Unterton, Zwischentönen mit Stil (Max Raabe) und leicht unterkühltem Charme bietet der Sänger eine Zusammenstellung von Couplets und Filmschlagern der 1920er-, 30er- und 40er- Jahre dar, die es zum Teil faustdick hinter den Texten haben. Am Flügel begleitet ihn Jörg-Walter Gerlach.  

In Titeln wie „Kommen Sie zu mir zum Tee“ oder „In einem kleinen Herrnartikelgeschäft“ widmet sich Wittberg augenzwinkernd dem Thema Liebe und Leidenschaft. Natürlich darf das tränenrührende Werk „In der Bar zum Krokodil“ nicht fehlen. Mit herrlich zweideutigen Texten und Klängen vergangener Zeiten und versetzt er das Publikum zurück in die Welt der 20er- und 30er-Jahre. 

Musikalischer Hintergrund 

1964 in Wiesbaden geboren, begann er 1981 mit privatem Gesangsunterricht. Seit seiner Kindheit begeisterte er sich für die Musik der 20er und 30er-Jahre. Die legendären Comedian Harmonists waren für ihn die erste Boygroup Deutschlands. Nach fastnachtlichen Anfängen in bekannten Mainzer Gesangsgruppen und einem Auftritt in der Fernsehsendung „Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht“, wagte Wittberg 1995 einen kurzen Abstecher zum Mainzer Theaterchor, bevor er 1997 mit Pianistin Margitte Speiseder „The Roaring Twenties“ gründete mit Liedern aus den 20er, 30er und 40er Jahren. 

Schellack-Solisten 

Im Frühjahr 2003 formierten sich die Schellack-Solisten um den Sänger. Charmant, ironisch und auf hohem Niveau führen sie durch die Musik der 20er und 30er-Jahre, durch das Berlin der Golden Twenties mit seinen Tanzpalästen und Varietes. Und seit Kurzem begeistert der Sänger auch als „Allein-Unterhalter“, begleitet von Pianist Jörg-Walter Gerlach. 

Tickets

Karten sind im Vorverkauf für 25 Euro (Abendkasse 27 Euro) bei freier Platzwahl erhältlich unter www.stadt-oppenheim.de/buchen und in der Tourist-Info, Merianstraße 2a, Donnerstag bis Samstag, 10.30 bis 15.30 Uhr, Telefon 06133-490914/ -19,  tourismus@stadt-oppenheim.de.
Weitere Infos gibt es unter http://www.deniswittberg.com/, im aktuellen Rheinhessischen Wochenblatt und auf www.vrm-wochenblaetter.de. 

Diesen Artikel können Sie auch in unserer E-Paperausgabe Rheinhessisches Wochenblatt lesen.

Lesen Sie mehr aus der Region

Frühjahrfestival in Hahnheim

Frühjahrfestival in Hahnheim

Zu Gast sind der Liedermacher Volker Rosin, die Band „True Collins“ und die Produktion „Musical & More“ mit Denis Wittberg als „Special Guest“ und der Tanzformation „Star Generation“ der Tanzschule Manfred S aus Mainz.

Royal Tunbridge Wells Choral Society zu Gast

Royal Tunbridge Wells Choral Society zu Gast

Das Deutsch-Britische Sonderkonzert der Stiftung für Klassische Europäische Musik bekräftigt die seit 1989 bestehende Partnerschaft der Städte Tunbridge Wells und Wiesbaden.

Neuanfang für Salon-Theater Taunusstein

Neuanfang für Salon-Theater Taunusstein

Die Vorbereitungen für die Neueröffnung des Salon-Theaters Taunusstein im Dorfgemeinschaftshaus Taunusstein-Hambach laufen auf Hochtouren. Nach einer Zeit der großen Brüche fällt am 13. und 14. April der Startschuss.

VRM Wochenblätter